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Tourismus wird beliebter

von Evelyn Sander, 02.06.2017, 08:00

Automobilhersteller stehen auf der Wunschliste der Absolventen immer noch ganz oben: Auf den ersten vier Plätzen der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler liegen nach BMW die Unternehmen Audi, Daimler/Mercedes-Benz und Porsche.

Die Lufthansa Group kann ihren sechsten Platz halten und ist damit das beliebteste Reiseunternehmen im Ranking. Das ergab das Trendence Graduate Barometer 2017.

Insgesamt hat die Reisebranche aufgeholt: So verbesserte sich Aida Cruises um 13 Plätze auf Rang 29, TUI klettert auf Rang 35 (2016: 42), auf Rang 38 folgen gleichauf die Deutsche Bahn (2016: 52) und Fraport (2016: 42). Thomas Cook verbesserte sich um acht Plätze und landete auf dem 61. Platz. Neueinsteiger Sixt liegt auf Rang 90.

„Die Tourismus- und Logistikbranche erfreut sich steigender Beliebtheit. Kaum eine andere Branche macht 2017 eine so positive Entwicklung“, sagt Trendence-Geschäftsführer Holger Koch. Vor allem bei den Frauen sei die Branche beliebt. Die Absolventen schätzen an den Tourismusunternehmen in erster Linie das internationale Arbeitsumfeld, die Kollegialität unter Mitarbeitern sowie die attraktiven Produkte und Dienstleistungen. Koch: „Sie erhoffen sich aber auch gute Karriereperspektiven.“

Auch Unternehmensberatungen gehören zu Gewinnern. Gleich fünf dieser Unternehmen – BCG, Deloitte, McKinsey, Accenture und KPMG – zählen zu den zehn Top-Aufsteigern in der Gunst der Wirtschaftswissenschaftler. „Karriere, persönliche Entwicklung und Weiterbildung werden den Absolventen immer wichtiger – und genau das versprechen ihnen die Beratungen“, sagt Koch.

Im Fokus standen 2017 auch die digitalen Talente. Unter Wirtschaftsstudierenden hat ein gutes Viertel besonders ausgeprägte digitale Kompetenzen. Für den ersten Job haben sie spezielle Vorlieben: Unternehmensberatungen und die Automobilindustrie sind die beliebtesten Branchen der Digitals.

„Die Logistik- und Tourismusbranche hat es dagegen sehr schwer, digitale Talente zu überzeugen“, so Koch. Nur jeder fünfte Bewerber der Branche fällt in diese Rubrik. Auch der öffentliche Sektor, Banken und der Handel sind für die umkämpften Talente eher unattraktive Arbeitgeber. Verschärft wird die Situation dadurch, dass die wenigen Digitals doppelt so häufig ein Start-up gründen wie ihre Kommilitonen – über ein Viertel geht Unternehmen so als potenzielle Mitarbeiter verloren.

Für das Trendence Graduate Barometer 2017 wurden 52.000 abschlussnahe Studierende in Deutschland zu Wunscharbeitgebern und Karriereplänen befragt, darunter 14.000 Studierende der Wirtschaftswissenschaften.

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